Die Chlausengesellschaft blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück
Der Auftakt zur diesjährigen Samichlaussaison war geprägt von einem besonders eindrücklichen Einzug am 30. November. Pünktlich um 17.30 Uhr trat der Samichlaus aus dem Eibelerwald und machte sich, begleitet von einer grossen Schar an Kindern, Familien und Neugierigen, auf den Weg hinunter zum Dorfplatz. Die Trychlergruppen aus Inwil und Perlen sowie die Geisslenchlöpfer kündigten ihn mit ihren kräftigen Klängen an, während die Kindergarten- und Pfadikinder mit ihren Laternen den Weg in ein warmes Licht tauchten.
Einzug
Ein besonderer Blickfang waren die sieben Iffelen nach Küssnachter Art, von denen fünf in einem von der Chlausengesellschaft organisierten Iffelenbau-Kurs neu entstanden sind. Diese kunstvollen Werke bereicherten den Einzug sichtbar und machten den diesjährigen Umzug zu einem eindrucksvollen Beispiel gelebter Dorfgemeinschaft und Brauchtumspflege. Auch die zwei Esel, die dieses Jahr mitliefen, sorgten für viele freudige und berührende Momente – besonders bei den Kindern.
Auf dem Dorfplatz segnete Pastoralraumleiter Stefan Küttel den Samichlaus feierlich, bevor dieser die zahlreichen Kinder und Erwachsenen begrüsste und die ersten Versli entgegennehmen durfte. Die Mischung aus Licht, Klang und lebendiger Tradition verlieh dem Einzug eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre und setzte einen würdigen Startpunkt für die weiteren Chlausaktivitäten.
Hausbesuche
Die anschliessenden Besuche der alleinstehenden Seniorinnen und Senioren bringen jedes Jahr viel Wärme in die Adventszeit. In ruhiger Atmosphäre verbrachte der Samichlaus Zeit bei ihnen zuhause, überreichte einen Grittibänz sowie ein Chlaussäckli mit Nüssli und Clementinen und pflegte wertvolle Gespräche. Auch die Familienbesuche waren ein echtes Highlight. Die strahlenden Augen der Kinder, ihre liebevoll vorbereiteten Sprüchli und Lieder sowie die gemeinsamen Gespräche über das vergangene Jahr sorgten für viele berührende Augenblicke.
Fazit
Die Chlausengesellschaft blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Die zahlreichen Begegnungen, das Engagement aller Mitwirkenden und die positive Rückmeldung aus der Bevölkerung haben gezeigt, wie lebendig dieser Brauch in Inwil bleibt. Es hat uns grossen Spass gemacht – und wir freuen uns bereits auf die nächste Saison.